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Ein ganz normaler Flugtag
Segelfliegen ist ein Gemeinschaftssport. Um Segelflugbetrieb zu machen bedarf es einer Mannschaft aus mehreren Leuten, die bestimmte Aufgaben gewissenhaft übernehmen.
Stellen wir uns folgende Szene vor: Sonntagmorgen, 9:00 Uhr. Herrliches Flugwetter auf unserem Flugplatz.
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Die Flieger treffen sich. Bevor mit dem Fliegen begonnen werden kann, müssen erst eine Menge Vorbereitungen getroffen werden. Quietschend öffnen sich die großen Hallentore. Dahinter stehen eng geschachtelt unsere Flugzeuge. Ausräumen steht auf dem Plan.
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Die Flugzeuge werden erst einmal auf das Vorfeld gestellt oder an den Anhängern aufgerüstet und mit Fallschirmen, Batterien und dem notwendigen Zubehör ausgerüstet. Gleichzeitig kümmert sich der Schlepppilot um das Schleppflugzeug. Vorflugkontrolle, Tanken, alle Papiere an Bord. Bevor die Segelflugzeuge zum Start geschoben werden, müssen noch Funkgeräte, Startlisten, Bleigewichte, Sitzwannen und natürlich die eigenen sieben Sachen verstaut werden.
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Der Flugleiter ist auch schon da. Er ist der Mann, der auf dem Turm sitzt und die Piloten während des Flugbetriebs mit den notwendigen Informationen versorgt. Der Segelflug - Fluglehrer ist gerade dabei, sich mit den Flugschülern um die Schulflugzeuge zu kümmern. Langsam lösen sich die Gruppen vor der Halle auf. Ungefähr drei bis vier Personen sind erforderlich, um ein Segelflugzeug an den Start zu schieben.
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Bevor ein Flugzeug starten kann, muß erst eine gründliche Vorflugkontrolle durchgeführt werden. Ruderanschlüsse, Instumente, Ruderkontrolle, Gurte, Fallschirm. Alles in Ordnung?
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Ja dann kann es ja los gehen. Der erste Pilot nimmt im Flugzeug Platz und schnallt sich an. Dann folgt noch der Check. Alle Instrumente eingestellt, Bremsklappen verriegelt, Wölbklappen eingestellt, Haube verriegelt? Alles okay.
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Das Schleppflugzeug rollt vor den Segelflieger und das Schleppseil wird von einem Helfer eingeklinkt. Nachdem das Seil stramm ist, hält der Helfer die Tragflächen des Segelflugzeugs waagerecht und der Schlepppilot gibt Gas. Der Schleppzug setzt sich in Bewegung. Bei Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit hebt zuerst das Segelflugzeug, dann das Motorflugzeug ab, und Beide entschwinden in die Luft.
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In ca. 500 m Höhe klinkt der Segelflieger aus und beginnt mit der Thermiksuche. Das Schleppflugzeug ist nach ca. sechs Minuten wieder auf dem Boden und bereit, den nächsten Kandidaten zu schleppen. .
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Während dessen notiert der Startschreiber die Startdaten. Landet ein Segelflugzeug, geht die Rückholmannschaft los, um ihn zum Start zurück zu schieben. An Tagen mit wenig Thermik und kurzen Flugzeiten kommen da schon einige Kilometer zusammen, denn meistens sind mehrere Segelflugzeuge in Betrieb und müssen geschoben werden. Und das unter Umständen 30 mal am Tag.
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Nachdem abends die Flieger gelandet sind werden sie gewaschen, und alles muss wieder eingeräumt werden. Die Batterien werden an das Ladegerät angeschlossen, die Fallschirme verstaut und die Bordbücher der Flugzeuge müssen geschrieben werden. Bei gutem Wetter kann es dann auch schon mal spät werden.
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Jeder muß mit anpacken, um den Flugbetrieb zu ermöglichen. Das ist sehr zeitintensiv. Wer fliegen will muss morgens da sein und so lange bleiben, bis alles wieder verstaut ist. Dadurch ist das Boden - Luft Verhältnis teiweise sehr einseitig auf der Seite Boden, was viele Anfänger erstmal abschreckt. Aber auch die Bodentätigkeiten vermitteln wichtige Ausbildungsinhalte und machen Spaß, da man nie alleine ist. Teamwork ist angesagt!
Mehr Infos: Segelflugausbildung und Segelfliegen am Flugplatz Egelsberg in Krefeld Traar
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