|
Fluglager Haiterbach-Nagold 2009
Eine Woche nach dem offiziellen Ende des Fluglagers sind alle Flugzeuge und Fahrzeuge nun wieder auf dem Egelsberg angekommen. Alle Teilnehmer blicken auf eine schöne Zeit mit nur zwei Regentagen zurück.
 Nagold: Die teilnehmenden Piloten freuten sich über das hervorragende Wetter im Schwarzwald
Das Fluglager 2009 auf dem Flugplatz Haiterbach-Nagold, Schwarzwald, ist beendet und man kann es als durchaus erfolgreich bezeichnen. Während der drei Wochen wurden knapp 300 Stunden mit den Vereinssegelflugzeugen geflogen, etliche B und C-Prüfungen bestanden und immerhin eine A-Prüfung abgelegt. Milan Deruelle absolvierte seinen ersten Allleinflug noch in der ersten Woche des Fluglagers. Aber nicht nur die Ausbildung profitierte von dem Fluglager, auch die Weiterbildung der Scheininhaber zum Thema Ziellandung fand aufgrund der Form des Flugplatzes, eine große Kuhle, statt. Aus Bequemlichkeit machte jeder Pilot eine Ziellandung, um nicht bergaufwärts schieben zu müssen. Mit 34 dokumentierten Überlandflügen und dabei erflogenen 8523 Km kam auch der Leistungsflug nicht zu kurz. Die Piloten des Aeroclub Bayer Uerdingen e.V. erkundeten dabei das Gebiet Schwarzwald – Bodensee – Schwäbische Alb ausgiebig.
Aber nicht nur in der Luft war immer kräftig was los, bei einer mittleren Personenstärke von 25 hatte der Küchendienst immer kräftig was zu tun. Dieses Jahr reichten die Küchenkreationen von Lachs in Sahnesauce über Spaghetti hin bis zum selbstgemachten Flammkuchen. Das Essen war an allen Tagen vorzüglich. Vielleicht lag es auch daran, dass der eine oder andere Küchendienst heimlich die ansässigen Fliegerfrauen mit einspannte.
Große Augen bei den Fliegern vom FSV Nagold erntete unser Team der ersten Woche: Aus dem angemieteten Sprinter wurde direkt nach der Ankunft erst einmal das Golfcar entladen, danach die Kücheneinrichtung, der Pool und das Startstellenequipment nebst großen Sonnenschirm. Nach Aussagen der Nagolder hatten sie noch nie gesehen, dass ein Club so ausgestattet in ein Lager fährt.
Besonders erwähnenswert ist die Gastfreundschaft der Nagolder: man erlebt es nicht all zu häufig , dass ein Verein für den Gastverein in der Nacht die Winde repariert, ständig einen Windenfahrer stellt, alles sauber hält und sich abends auch noch um seine Gäste beim Bierchen kümmert.
28/08/2009
|