top_acb
counter-1_links counter-1_oben counter-1_rechts
cnt?clsid=4266c4b0665db2a255ffb949517e408f1
counter-1_unten

Die Motorflugausbildung

Die Ausbildung wird nach den europäischen Richtlinien JAR-FCL durchgeführt. Der Abschluss ist eine Lizenz JAR-FCL SEP (Single Engine Piston Land) zum Führen von einmotorigen Landflugzeugen bei Tag. Die Ausbildung beinhaltet einen theoretische und einen praktischen Teil. Für die Theorie ist in den Fächern Luftrecht, Navigation, Meteorologie, Technik, Aerodynamik, Verhalten in besonderen Fällen und Menschliches Leistungsvermögen eine Prüfung abzulegen. Zusätzlich wird noch ein Funksprechzeugnis in deutscher oder englischer Sprache benötigt. Der Theorieunterricht wird in den Wintermonaten im Verein angeboten. Als Selbststudium stehen PC Lernprogramme zur Verfügung.

Reiseflug über den Niederrhein

Reiseflug über den Wolken

Für die praktische Ausbildung sind mindestens 45 Flugstunden zu absolvieren. Davon sind mindestens 15 im Alleinflug und 20 mit Fluglehrer nachzuweisen. Bis zum ersten Alleinflug werden in der Regel 30 bis 50 Starts benötigt. Danach wird in der Ausbildung das Überlandfliegen und das Fliegen an Verkehrsflughäfen trainiert. Am Ende der Ausbildung steht ein Überlandflug von ca. 300 km ohne Fluglehrer.

Mit 17 Jahren kann die Ausbildung begonnen werden. Sollte die praktische Prüfung vor dem 18. Lebensjahr abgelegt werden, wird die Lizenz erst mit dem 18. Lebensjahr ausgehändigt. Als zusätzliche Qualifikation kann eine Nachtflugberechtigung erworben werden. Damit kann dann auch nach Sonnenuntergang unter Sichtflugbedingungen geflogen werden. Eine neu ausgestellte Lizenz ist zunächst 24 Monate gültig. Zum Erhalt der JAR-FCL Lizenz muss jeder Pilot 12 Flugstunden in den letzten 12 Monaten vor Ablauf der Lizenz nachweisen. Zusätzlich ist in diesem Zeitraum ein Übungsflug von 60 Minuten mit einem Fluglehrer vorgeschrieben. Und natürlich wird immer ein gültiges Fliegertauglichkeitszeugnis benötigt. Dieses kann je nach Alter eines Piloten 12, 24 oder 60 Monate gültig sein.

F-Schlepp und Reiseflugzeug DR400 am Egelsberg

Reise- und Schleppflugzeug D-EYIA

Der Flugbetrieb in der Praxis
Besitzt man kein eigenes Flugzeug (was meistens der Fall ist), so chartert man eins bei einer Flugschule oder bei einem Verein. Üblicherweise trägt man sich dazu mit Terminwunsch und Uhrzeit in eine Charterliste (in unserem Verein erfolgt die Buchung via Internet) ein. Die Abrechnung erfolgt pro geflogener Minute. Zum gecharterten Termin nimmt man das Flugzeug in Empfang und unterzieht es einer gründlichen Außenkontrolle anhand einer Checkliste. Kurz vor dem Start werden Instrumente, Motor, Ruder und alle anderen wichtigen Elemente auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Bei Landung auf einem Flugplatz muss meistens eine Landegebühr von ein paar Euro gezahlt werden, und eventuell fallen auch Kosten für die Unterstellung des Flugzeugs über Nacht an. Nach Beendigung des Fluges werden die Flugdaten in das Bordbuch des Flugzeugs und in das persönliche Flugbuch des Piloten eingetragen. Zum Schluss muss das Flugzeug noch gewaschen und in die Halle eingeräumt oder angeleint werden, bevor man wieder nach Hause geht.
 

acb_logo
PrimaryButton

 

Weitere Termine anzeigen

PrimaryButton

 

PrimaryButton
Webcam Livebild Krefeld Egelsberg

Livestream anzeigen